💫 Jahresrückblick Leben – Beziehungen, Job & Alltag in der Lebensmitte

Du hast dir bereits angeschaut, was 2025 in deinem Körper passiert ist – und was sich in Kopf & Seele bewegt hat.
Heute geht es um das, was dich jeden Tag umgibt und prägt:

👉 deine Beziehungen,
👉 deinen Job oder deine Aufgabe,
👉 deinen Alltag – also das gelebte, ganz reale Leben 2025.

Gerade in den Wechseljahren merken viele Frauen:
Es geht nicht mehr nur darum, „alles zu schaffen“. Es geht immer mehr darum, wie sie leben wollen.

Vielleicht spürst du:

  • Manche Beziehungen tun dir gut – andere kosten dich Kraft.
  • In deinem Job passt etwas nicht mehr so ganz.
  • Dein Alltag ist voll – aber nicht unbedingt erfüllt.

Dieser Jahresrückblick Leben soll dir helfen, dein Jahr mit mildem Blick zu betrachten – und klarer zu sehen, was du mit in dein neues Jahr nehmen möchtest und was sich verändern darf.


Warum dein gelebter Alltag so wichtig ist

Es ist leicht, die Wechseljahre nur auf Hormone und Symptome zu reduzieren.
Aber genauso wichtig ist die Frage:

Wie lebe ich eigentlich – Tag für Tag?

Denn selbst die beste Ernährung, das beste Schlaf-Setup und jedes Hormon-Balancing können nur bedingt wirken, wenn dein Alltag dauerhaft:

  • überlastet
  • voll von unausgesprochenen Erwartungen
  • und frei von echten Pausen ist.

Umgekehrt können kleine Veränderungen in Beziehungen, Job und Alltagsstruktur unglaublich viel Entlastung bringen – emotional und körperlich.

Dein Jahresrückblick darf dir zeigen:

  • Wo dein Leben schon sehr gut zu dir passt.
  • Wo du dich vielleicht „mitlaufen“ siehst, ohne richtig dabei zu sein.
  • Wo du innerlich längst spürst: Hier darf sich etwas verändern.

Dein Jahr in Beziehungen – wer war dir wirklich nah?

Starte deinen Rückblick mit den Menschen in deinem Leben.

1. Wer hat dir gutgetan?

Nimm dir ein Blatt Papier und notiere die Menschen, mit denen du 2025 viel zu tun hattest:

  • Partner*in
  • Kinder
  • Eltern
  • Freundinnen
  • Kolleg*innen
  • Nachbar*innen, Verein, Community …

Frag dich bei jeder Person:

  • Wie fühle ich mich nach einem Kontakt mit ihr/ihm?
    • eher genährt, gesehen, verstanden?
    • oder eher ausgelaugt, klein, angespannt?
  • Wo durfte ich „so sein, wie ich bin“?
  • Wer hat mich unterstützt, als es mir nicht gut ging?

Markiere die Menschen, bei denen du innerlich aufatmest.
Das sind deine Ressourcen-Beziehungen – ein wichtiger Schatz.

2. Wo bist du über deine Grenzen gegangen?

Schau dann liebevoll ehrlich hin:

  • Mit wem hast du immer „funktioniert“, obwohl du müde warst?
  • Wo hast du Ja gesagt, obwohl du Nein meintest?
  • Wo bist du in alte Muster gefallen – die Kümmernde, die Starke, die, die keinen Ärger machen will?

Es geht nicht darum, dir Vorwürfe zu machen.
Es geht darum, zu erkennen:

Ah, hier bin ich noch in einem alten Modus unterwegs.

Und das ist wertvolle Information für 2026.

3. Welche Beziehung hat sich verändert?

Vielleicht hat sich in diesem Jahr etwas verschoben:

  • Du bist einer Freundin näher gekommen.
  • Eine andere Verbindung ist leiser geworden.
  • In deiner Partnerschaft ist ein Thema ernster geworden.
  • Du hast dir zum ersten Mal erlaubt, Konflikte anzusprechen – oder dich innerlich etwas zu distanzieren.

Notiere dir:

  • Eine Beziehung, die 2025 gewachsen ist.
  • Eine Beziehung, in der du dir Veränderung wünschst.

Du musst heute noch nichts „lösen“.
Wichtig ist erst einmal, es zu sehen.


Dein Jahr im Job – passt dein Lebensmodell noch zu dir?

Ob du angestellt bist, selbständig, in Teilzeit, Vollzeit, Carearbeit leistest oder alles gleichzeitig – dein Job bzw. deine tägliche Aufgabe nimmt viel Raum in deinem Leben ein.

1. Wie hat sich dein Job 2025 angefühlt?

Frag dich:

  • Bin ich überwiegend erschöpft oder überwiegend erfüllt nach einem Arbeitstag?
  • Wo habe ich 2025 das Gefühl gehabt: Hier bin ich richtig?
  • Wo hatte ich das Gefühl: Ich passe hier gar nicht mehr hin?

Du kannst eine Skala von 1–10 nutzen:

  • 1 = „Ich halte das nur noch mit Zähnezusammenbeißen aus.“
  • 10 = „Das fühlt sich stimmig, lebendig und gut an.“

Wo liegt dein Job im Moment auf dieser Skala – ganz ehrlich?

2. Rollen & Erwartungen

In den Wechseljahren verändern sich oft auch berufliche Rollen:

  • du willst mehr Sinn, weniger reines Funktionieren
  • du hältst bestimmte Spielchen oder Strukturen schlechter aus
  • du wirst empfindlicher für Ungerechtigkeit oder Unsinn

Frag dich:

  • Welche Erwartungen erfülle ich im Job, die eigentlich nicht mehr zu mir passen?
  • Wo tue ich Dinge, „weil ich das schon immer so gemacht habe“ – nicht, weil sie mir noch entsprechen?
  • Gibt es kleine Dinge, die ich 2025 bereits verändert habe (z. B. Grenzen klarer kommuniziert, Aufgaben abgegeben, Nein gesagt)?

Feiere auch kleine Schritte.
Vielleicht war es „nur“ ein einziges deutliches Nein – aber das kann der Anfang einer neuen inneren Haltung sein.

3. Was hat dir beruflich Energie gegeben?

Schreib dir drei Situationen aus 2025 auf, in denen du:

  • mit Freude bei der Sache warst
  • dich lebendig, kompetent, verbunden gefühlt hast
  • das Gefühl hattest: „Das kann ich, das bin ich.“

Das können große oder ganz kleine Momente sein – ein gelungenes Gespräch, ein Projekt, ein Feedback, ein kreativer Einfall, ein mutiger Schritt.

Sie zeigen dir, wo deine Kraftquellen liegen.


Dein Alltag – wie hast du wirklich gelebt?

Abseits großer Themen besteht dein Leben aus vielen kleinen Momenten.
Dein Alltag 2025 erzählt dir viel darüber, was du wirklich lebst.

1. Deine Tage im Rückblick

Frag dich:

  • Wie bin ich morgens meist in den Tag gestartet – gehetzt, erschöpft, neutral, zuversichtlich?
  • Hatte ich kleine Inseln nur für mich? Oder bin ich von früh bis spät „im Einsatz“?
  • Wie habe ich meine Abende verbracht – eher betäubt (Scrollen, Serien, Snacks) oder eher nährend (Ruhe, Lesen, Gespräch, körperliche Entspannung)?

Du musst nichts beschönigen.
Es geht darum, ein ehrliches Bild zu bekommen.

2. Rituale & kleine Anker

Gab es 2025 Rituale, die dir gutgetan haben?

  • ein Abendspaziergang
  • ein fester Yoga- oder Sporttermin
  • ein Kaffee in Ruhe
  • eine wöchentliche Verabredung mit dir selbst
  • Sauna, Badewanne, Lesen, Musik, Tanzen

Notiere dir:

  • Was hat mir wirklich gutgetan?
  • Was ist im Alltag oft untergegangen, obwohl ich es brauche?

3. Was hat dich erschöpft?

Schau genauso liebevoll auf die Energie-Räuber:

  • dauernde Erreichbarkeit
  • mentale Last (Planung für alle anderen, Organisation, „alles im Blick haben“)
  • zu viele Termine, zu wenig Puffer
  • Gewohnheiten, die dich nicht wirklich nähren, z. B. spätes Essen, stundenlanges Scrollen, ständiges Available-Sein im Chat

Markiere höchstens 1–2 Punkte, bei denen du spürst:

Wenn ich hier etwas verändere, atmet mein Alltag auf.

Mehr musst du gar nicht.


Übung: Deine Lebens-Bilanz in drei Kreisen

Nimm dir ein Blatt Papier und male drei Kreise, die sich überschneiden – wie ein kleines Venn-Diagramm:

  • Kreis 1: Beziehungen
  • Kreis 2: Job/Aufgabe
  • Kreis 3: Alltag

Schreib in jeden Kreis:

  • Was war 2025 stimmig?
  • Was war herausfordernd?
  • Was hat mir Kraft gegeben?

Und dort, wo sich die Kreise überschneiden, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Beziehungen & Job:
    • Mit wem im beruflichen Umfeld möchte ich die Verbindung stärken?
    • Wo brauche ich klarere Grenzen?
  • Job & Alltag:
    • Welche kleinen Veränderungen im Job würden meinen Alltag entlasten?
  • Beziehungen & Alltag:
    • Welche Menschen möchte ich 2026 öfter sehen – und wen vielleicht weniger?

Du wirst feststellen: Oft braucht es keine riesigen Entscheidungen, sondern viele kleine, bewusste Verschiebungen.


Was möchtest du mit ins neue Jahr nehmen?

Zum Abschluss deines Jahresrückblicks Leben beantworte dir drei Fragen schriftlich:

  1. Welche drei Dinge in meinem Leben 2025 haben mich wirklich genährt?
    (z. B. eine bestimmte Freundschaft, ein neues Ritual, eine berufliche Veränderung, mehr Ehrlichkeit in einem Gespräch)
  2. Was darf 2025 bleiben?
    (z. B. ein altes Muster, eine Überforderung, eine Rolle, die nicht mehr zu dir passt)
  3. Was ist mein Wunsch für mein gelebtes Leben 2026?
    (z. B. „Ich möchte mehr Raum für mich im Alltag“, „Ich möchte beruflich sichtbarer werden“, „Ich möchte Beziehungen pflegen, in denen ich echt sein darf“)

Wichtig:
Mach keine endlose Liste.
Es reicht, wenn du ein Ziel pro Bereich formulierst:

  • ein Wunsch für deine Beziehungen
  • ein Wunsch für deinen Job/deine Aufgabe
  • ein Wunsch für deinen Alltag

Du musst den Weg dahin heute noch nicht kennen.
Es reicht, die Richtung zu spüren.


Wenn du dein Leben neu ausrichten möchtest

Vielleicht bemerkst du beim Schreiben:

  • Da ist mehr Unzufriedenheit, als du dir eingestehen wolltest.
  • Oder: Du spürst deutlich, dass jetzt deine Zeit kommt, etwas zu verändern – auch wenn du noch nicht weißt, wie.

Gerade in den Wechseljahren ist das sehr häufig:
Das Leben, das du dir früher aufgebaut hast, passt nicht mehr ganz zu der Frau, die du heute bist.

In meinem Coachingprogramm für Frauen in den Wechseljahren begleite ich dich genau bei diesen Themen:

  • Klarheit gewinnen, was du wirklich willst
  • deine Bedürfnisse ernst nehmen
  • neue Schritte in Beziehungen, Job und Alltag gehen – in deinem Tempo
  • einen Alltag gestalten, der zu deinem jetzigen Körper, deiner Energie und deinem Herzen passt

Wenn du möchtest, dass 2026 nicht „einfach so weiterläuft“, sondern bewusster, klarer und mehr im Einklang mit dir, ist ein Gespräch ein guter erster Schritt.

Und im nächsten Beitrag schauen wir darauf, wie du dir eine Winter-Routine für deinen Körper aufbauen kannst – sanft, machbar und liebevoll, als Brücke in dein neues Jahr.



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