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✨ Dein Jahresmotto 2026 – ein Wort, das dich durch die Wechseljahre trägt
Du hast in den letzten Beiträgen auf dein Jahr zurückgeschaut:
auf deinen Körper, auf Kopf & Seele, auf dein gelebtes Leben, auf Winter-Routinen und Selbstmitgefühl.
Jetzt drehen wir den Blick nach vorn:
Weg von „Ich müsste…“, hin zu der Frage:
Wie möchte ich mich 2026 durch meine Wechseljahre begleiten?
Statt langer Vorsatzlisten lade ich dich ein, dir ein Jahresmotto 2026 zu geben – ein Wort oder Satz, der dich durch das kommende Jahr trägt.
Gerade in den Wechseljahren ist ein Jahresmotto kraftvoller als jeder „Abnehmen-Plan“ oder „Ab jetzt mache ich…“:
- Es ist weich und gleichzeitig klar.
- Es gibt dir Orientierung, ohne dich zu knebeln.
- Es erinnert dich daran, wie du leben möchtest – nicht nur, was du „erreichen“ willst.
Warum ein Jahresmotto kraftvoller ist als gute Vorsätze
Klassische Vorsätze klingen oft so:
- „Ich will 10 Kilo abnehmen.“
- „Ich mache 3x pro Woche Sport.“
- „Ich esse keinen Zucker mehr.“
Sie kommen häufig aus Druck, Vergleich, Selbstkritik.
Und sie scheitern zuverlässig, sobald dein Alltag dich wieder einholt.
Ein Jahresmotto funktioniert anders:
- Es ist kein To-do, sondern ein innerer Kompass.
- Es darf dich erinnern, nicht antreiben.
- Es passt zu deiner Lebensphase – und berücksichtigt, dass du kein Roboter bist.
Beispiele:
- statt „Ich muss endlich mehr für mich tun“ → „Ich nehme mich ernst.“
- statt „Ich darf mich nicht so stressen“ → „Ich erlaube mir Pausen.“
- statt „Ich sollte mutiger sein“ → „Ich wähle kleine mutige Schritte.“
Mit einem Jahresmotto stellst du dir selbst die Frage:
„Wer möchte ich 2026 für mich sein – mitten in meinen Wechseljahren?“
Was ein gutes Jahresmotto ausmacht
Ein Jahresmotto, das dich wirklich trägt, hat meist diese Eigenschaften:
- Einfach
- ein Wort oder kurzer Satz, den du dir merken kannst
- Freundlich
- es spricht mit dir wie eine Verbündete, nicht wie ein Drill-Sergeant
- Realistisch
- es passt zu deiner aktuellen Lebensphase und Belastung
- Verkörperbar
- du kannst dir vorstellen, wie es sich anfühlt, danach zu leben
Es geht nicht darum, „besonders kreativ“ zu sein.
Es geht darum, dass du dich damit wohlfühlst.
Übung: In 5 Schritten zu deinem Jahresmotto 2026
Nimm dir ein Notizbuch, einen Stift und ein paar ruhige Minuten.
Du kannst diese Übung auch in Etappen machen – über mehrere Tage verteilt.
Schritt 1: Deine Sehnsucht spüren
Schreib oben auf die Seite:
„Wonach sehne ich mich 2026 am meisten?“
Dann lass die Hand schreiben, ohne zu bewerten:
- mehr Ruhe?
- mehr Leichtigkeit?
- mehr Klarheit?
- mehr Verbundenheit?
- mehr Freude?
- mehr Selbstbestimmung?
Schreib in Stichworten oder kurzen Sätzen – alles darf erst mal raus.
Schritt 2: Drei Lebensbereiche anschauen
Teile die Seite in drei Bereiche:
- Körper
- Inneres (Gefühle, Gedanken, Seele)
- Leben (Beziehungen, Job, Alltag)
Und frag dich in jedem Bereich:
- Was wünsche ich mir hier 2026?
- Wie möchte ich mich fühlen?
Schreib zu jedem Bereich 2–3 Stichwörter auf.
Schritt 3: Wörter sammeln
Schau dir deine Notizen an und sammle Wörter, die immer wieder auftauchen oder für dich „leuchten“.
Zum Beispiel:
- leichter
- genährt
- sichtbar
- klarer
- verbunden
- lebendig
- echt
- mutig
- weicher
Mach daraus eine kleine Wortliste – ruhig 10–15 Begriffe.
Schritt 4: Dein Wort wählen
Lies deine Liste laut oder leise und spür bei jedem Wort nach:
- Was macht dieses Wort mit mir?
- Wird mir eng oder weit im Körper?
- Fühle ich Widerstand oder ein inneres „Ja“?
Stell dir bei jedem Wort vor:
„Wie wäre es, wenn dieses Wort wie ein leiser Begleiter neben mir herläuft – ein ganzes Jahr lang?“
Markiere 2–3 Favoriten.
Wenn du magst, kannst du dir zu jedem Favoriten diese Fragen stellen:
- Wie würde ich anders entscheiden, wenn dieses Wort mein Motto wäre?
- Wie würde ich mit mir sprechen, wenn dieses Wort mich lenkt?
- Was würde ich loslassen dürfen, wenn ich dieses Motto ernst nehme?
Dann wähle – aus dem Bauch heraus – ein Wort.
Kein Kopf-Kompromiss. Dein Körper weiß oft sehr schnell, welches Wort dich wirklich ruft.
Schritt 5: Aus dem Wort einen Satz machen (optional)
Wenn du magst, kannst du aus deinem Wort einen kurzen Satz formulieren:
- Wort: „Leichter“ → Satz: „Ich erlaube mir, es leichter zu machen.“
- Wort: „Genährt“ → Satz: „Ich nähr’ mich – in Körper, Kopf und Herz.“
- Wort: „Mut“ → Satz: „Ich gehe kleine mutige Schritte in meinem Tempo.“
- Wort: „Sichtbar“ → Satz: „Ich zeige mich mit dem, was ich wirklich bin.“
Du kannst beides nutzen: das Wort und den Satz dazu.
Beispiele für Jahresmottos in den Wechseljahren
Vielleicht hilft dir eine kleine Auswahl als Inspiration. Nimm, was zu dir passt – oder lass dich davon anregen, dein eigenes Motto zu finden.
Kategorie „Leichter & sanfter“
- „Leichter“
- „Weicher werden“
- „Mit mir statt gegen mich“
- „Ich lasse das Schwere nach und nach los.“
Kategorie „Klar & selbstbestimmt“
- „Klarheit“
- „Ich wähle bewusst.“
- „Ich stehe zu mir.“
- „Ich treffe Entscheidungen aus meiner Mitte.“
Kategorie „Mut & Neues“
- „Mutig in kleinen Schritten“
- „Ich probiere aus.“
- „Neues darf sein.“
- „Ich traue mich, anders zu leben.“
Kategorie „Genährt & verbunden“
- „Genährt“
- „Ich kümmere mich um mich.“
- „Ich bin wichtig in meinem eigenen Leben.“
- „Ich suche Nähe, die mir guttut.“
Spür beim Lesen:
Welches Wort berührt etwas in dir?
Wie dein Jahresmotto 2026 im Alltag lebendig bleibt
Ein Jahresmotto wirkt nicht, wenn es in einem Notizbuch verschwindet.
Es darf sichtbar und spürbar werden.
Hier ein paar Ideen:
1. Sichtbare Erinnerung
- Schreib dein Motto groß auf eine Karte und häng sie an einen Ort, den du täglich siehst (Spiegel, Kühlschrank, Nachttisch, Laptop).
- Mach ein Foto mit deinem Wort und hinterlege es als Handy- oder Laptop-Hintergrund.
2. Morgenfrage
Starte deinen Tag mit einer einzigen Frage:
„Wenn ich heute in meinem Motto leben würde – was wäre eine kleine Sache, die ich anders mache?“
Beispiel:
- Motto „leichter“ → „Ich muss heute nicht alles perfekt machen.“
- Motto „klarer“ → „Ich sage heute einmal ehrlich, was ich brauche.“
- Motto „genährt“ → „Ich esse etwas, das mir wirklich guttut, nicht nur schnell irgendwas.“
3. Abend-Check-in
Schreib am Abend kurz auf:
„Wo habe ich heute schon in meinem Motto gelebt?“
Auch wenn es nur ein Mini-Moment war – dein System lernt:
Ah, ich bin schon unterwegs.
4. Motto in Entscheidungen einfließen lassen
Wenn du vor einer Entscheidung stehst – klein oder groß – frag dich:
„Welche Option passt besser zu meinem Jahresmotto?“
Das schafft Orientierung, ohne dass du starre Regeln brauchst.
Was, wenn du dich nicht festlegen kannst?
Vielleicht merkst du:
- „Ich habe drei Worte, die ich liebe.“
- „Ich kann mich nicht entscheiden.“
Kein Problem.
Du kannst:
- dir ein Hauptwort wählen und zwei Begleiter
- z. B. Hauptmotto: „Klarheit“, Begleiter: „Leichtigkeit“ und „Mut“
- dein Motto zunächst nur für das 1. Quartal 2026 wählen – und im Frühling neu hinschauen
- eine Frage statt eines Wortes wählen, z. B.:
- „Was würde mir gerade wirklich guttun?“
- „Was ist heute ein liebevoller Schritt für mich?“
Es geht nicht um Perfektion.
Es geht darum, dass du dich bewusst ausrichtest – und damit deinem Jahr eine Richtung gibst, die zu dir passt.
Du musst deinen Weg nicht allein finden
Vielleicht spürst du beim Arbeiten mit deinem Jahresmotto:
- Da ist mehr, was sich verändern möchte.
- Du ahnst, wohin du willst – aber der Weg wirkt noch verschwommen.
- Deine innere Kritikerin ist laut, wenn du dich gut um dich kümmern willst.
In meinem Coachingprogramm für Frauen in den Wechseljahren arbeiten wir genau an solchen Fragen:
- Was ist dir wirklich wichtig in dieser Lebensphase?
- Wie kann dein Alltag sich Schritt für Schritt an dein inneres „Ja“ anpassen?
- Welche nächsten Schritte sind realistisch – und stärken dich statt dich zu überfordern?
Wenn du möchtest, dass 2026 nicht wieder „ein Jahr im Funktioniermodus“ wird, sondern ein Jahr, in dem du bewusster, klarer und freundlicher mit dir lebst, dann lass uns darüber sprechen, wie ich dich begleiten kann.
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