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🌙 Jahresrückblick Kopf & Seele – was du 2025 innerlich gelernt hast
Beim letzten Mal hast du einen liebevollen Blick auf deinen Körper geworfen.
Heute geht es um das, was oft unsichtbar bleibt – und doch alles prägt:
👉 deine Gedanken,
👉 deine Gefühle,
👉 deine inneren Dialoge.
Der Dezember ist ein wunderbarer Moment, um dich zu fragen:
- Wie bin ich innerlich durch dieses Jahr gegangen?
- Was hat mich stärker gemacht – auch wenn es sich nicht immer so angefühlt hat?
- Welche alten Muster durften sich zeigen – und vielleicht ein Stück lösen?
Gerade in den Wechseljahren ist nicht nur der Körper im Wandel.
Auch Kopf & Seele sortieren sich neu:
- Werte verschieben sich
- Beziehungen fühlen sich anders an
- Themen, die du früher „weggeschoben“ hast, melden sich
- der Wunsch wächst, ehrlicher mit dir selbst zu sein
Dieser Jahresrückblick für Kopf & Seele lädt dich ein, all das zu würdigen – ohne dich zu bewerten.
Warum ein innerer Jahresrückblick so wichtig ist
Vielleicht kennst du das: Wenn du an dein Jahr denkst, siehst du vor allem Termine, To-dos und äußere Ereignisse.
Aber darunter liegt eine zweite Ebene:
- Wie du mit dir gesprochen hast
- Wie du Entscheidungen getroffen hast
- Wie du mit Stress, Konflikten oder Enttäuschungen umgegangen bist
- Wie oft du über deine Grenzen gegangen bist – oder sie zum ersten Mal klar gesetzt hast
Ein innerer Jahresrückblick hilft dir,
- deine Entwicklung zu sehen – nicht nur deine „Leistung“
- liebevoll anzuerkennen, was du getragen und gehalten hast
- klarer zu spüren, was dir im nächsten Jahr emotional guttut
- zu verstehen, warum dich bestimmte Themen so berühren
Du bist nicht „zu sensibel“.
Du bist eine Frau in einer Lebensphase, in der vieles an die Oberfläche kommt, was gesehen werden möchte.
Was sich 2025 in Kopf & Seele getan haben könnte
Schau einmal, was davon bei dir dieses Jahr eine Rolle gespielt hat.
1. Deine innere Stimme
Vielleicht hast du bemerkt:
- dass du kritischer mit dir sprichst, wenn du müde oder erschöpft bist
- oder dass du zum ersten Mal gemerkt hast, wie streng deine innere Stimme eigentlich ist
- dass du begonnen hast, dir hin und wieder etwas freundlicher zu begegnen
Vielleicht hast du Sätze gedacht wie:
„Ich funktioniere einfach nicht mehr wie früher.“
„Ich bin nicht mehr belastbar.“
Und gleichzeitig vielleicht auch:
„Ich will so nicht mehr weitermachen.“
„Ich darf auch mal an mich denken.“
Allein, dass du diese Sätze bemerkst, ist bereits innere Entwicklung.
2. Deine Bedürfnisse & Grenzen
2025 könnte ein Jahr gewesen sein, in dem du:
- deutlicher gespürt hast, wann etwas zu viel ist
- häufiger „Nein“ gedacht – und vielleicht auch öfter „Nein“ gesagt hast
- gemerkt hast, dass dein Körper protestiert, wenn du dich dauerhaft übergehst
- gelernt hast, kleine Pausen zu verteidigen, auch wenn andere das nicht immer verstehen
Grenzen setzen ist kein Egoismus.
Es ist Selbstfürsorge – gerade in der Lebensmitte.
3. Deine Emotionen
Vielleicht waren deine Gefühle dieses Jahr intensiver:
- mehr Tränen, obwohl „doch gar nichts passiert ist“
- plötzliche Wellen von Traurigkeit, Ärger oder Sehnsucht
- eine ungewohnte Nähe zu Themen wie Vergänglichkeit, Sinn, „Was will ich eigentlich noch?“
Das kann verunsichern – und gleichzeitig ist es ein Zeichen, dass du ehrlicher mit dir wirst.
Statt Gefühle wegzudrücken, hast du vielleicht begonnen,
- sie wahrzunehmen
- ihnen Worte zu geben
- dir Unterstützung zu suchen (Freundinnen, Therapie, Coaching, Austausch)
4. Dein Selbstbild
In den Wechseljahren verändert sich nicht nur der Körper – auch das Bild von dir selbst.
2025 war vielleicht ein Jahr, in dem du:
- alte Rollen hinterfragt hast (die „Starke“, die „Kümmernde“, die „Unauffällige“)
- gemerkt hast, dass dir manche Erwartungen einfach nicht mehr passen
- dich gefragt hast, wer du sein möchtest, wenn du nicht mehr für alle anderen funktionierst
Das fühlt sich manchmal wie eine kleine Identitätskrise an – ist aber in Wahrheit ein Reifungsprozess.
5. Beziehung zu dir selbst
Vielleicht hast du in diesem Jahr:
- öfter bewusst Zeit nur mit dir verbracht
- angefangen zu schreiben, zu meditieren, zu spazieren – einfach um „bei dir zu sein“
- gemerkt, dass es Momente gibt, in denen du dich wirklich magst (oder zumindest akzeptierst)
Das sind leise, aber kraftvolle Schritte in Richtung freundliche Beziehung zu dir selbst.
Übung: Dein inneres Jahr in drei Kapiteln
Nimm dir ein Notizbuch und teile eine Seite in drei Bereiche:
- Was war innerlich herausfordernd?
- Was habe ich innerlich gelernt?
- Was wünsche ich mir für meine innere Welt 2026?
Dann beantworte in Ruhe die folgenden Fragen – gern auch an mehreren Tagen:
Kapitel 1: Was war innerlich herausfordernd?
- In welchen Situationen habe ich mich besonders gestresst, überfordert oder traurig gefühlt?
- Welche Gedanken kamen dann immer wieder?
- Was habe ich über mich geglaubt („Ich bin…“, „Ich kann nicht…“)?
Schreibe ohne Zensur – niemand außer dir wird diese Zeilen lesen.
Kapitel 2: Was habe ich innerlich gelernt?
- Wann habe ich etwas anders gemacht als früher?
- z. B. früher „Stopp“ gesagt, mich aus einer Diskussion rausgenommen, mir Hilfe geholt, zu meiner Meinung gestanden
- Wo bin ich mutig gewesen – innerlich oder äußerlich?
- Welche kleinen Aha-Momente hatte ich über mich?
Suche bewusst nach Situationen, in denen du für dich eingestanden bist – auch wenn es nur in Gedanken war.
Kapitel 3: Was wünsche ich mir für 2026?
- Wie möchte ich mit mir sprechen, wenn es mir nicht gut geht?
- Wie möchte ich mit Stress, Kritik oder Konflikten umgehen?
- Welche Qualität wünsche ich mir für mein nächstes Jahr?
- z. B. „mehr Vertrauen“, „mehr Leichtigkeit“, „mehr Klarheit“, „mehr Wärme mir selbst gegenüber“
Du kannst dir daraus ein inneres Motto formulieren, zum Beispiel:
„Ich darf milder mit mir sein.“
„Ich vertraue meiner inneren Stimme.“
„Ich nehme meine Bedürfnisse ernst.“
Vom inneren Kritiker zur inneren Verbündeten
Wir alle haben einen inneren Kritiker – und der ist oft besonders laut in der Lebensmitte:
- „Reiß dich zusammen.“
- „Andere haben es schwerer.“
- „Stell dich nicht so an.“
Stell dir vor, du würdest diese Stimme diesmal nicht einfach glauben, sondern sie neugierig betrachten:
- Will sie mich vielleicht vor Enttäuschung schützen?
- Versucht sie, mich anzuspornen – wenn auch sehr ungeschickt?
Und dann ergänzt du bewusst eine andere Stimme – deine innere Verbündete:
- „Du hast in diesem Jahr verdammt viel gestemmt.“
- „Es ist okay, dass du müde bist.“
- „Du darfst Pause machen, auch wenn andere weiterrennen.“
Vielleicht magst du dir einen Satz aufschreiben, den deine innere Verbündete dir zum Jahresende sagt.
Häng ihn dir gut sichtbar hin – an den Spiegel, an den Kühlschrank, auf deinen Schreibtisch.
Was du innerlich mit ins neue Jahr nehmen kannst
Überlege dir zum Abschluss deines inneren Jahresrückblicks:
- Welche Erkenntnis aus 2025 möchte ich bewusst mitnehmen?
- Welches alte Muster darf 2025 bleiben?
- Welche innere Haltung möchte ich 2026 stärken?
Du musst nicht alles auf einmal verändern.
Es reicht, wenn du dir eine Sache auswählst:
- z. B. „Ich übe mich in Selbstmitgefühl, wenn ich Fehler mache.“
- oder: „Ich nehme meine Gefühle ernst, statt sie wegzudrücken.“
- oder: „Ich frage mich öfter: Was brauche ich gerade?“
So wird dein Jahresrückblick für Kopf & Seele zu einem leisen, aber kraftvollen Kompass für dein nächstes Jahr.
Wenn du dir Begleitung für deine innere Reise wünschst
Gerade dann, wenn innerlich viel in Bewegung ist – Zweifel, Neuausrichtung, emotionale Achterbahn – kann es unglaublich wohltuend sein, diesen Weg nicht alleine zu gehen.
In meinem Coachingprogramm für Frauen in den Wechseljahren arbeiten wir genau mit diesen Themen:
- innere Klarheit gewinnen
- liebevoller mit dir selbst umgehen
- neue Entscheidungen aus deiner Mitte heraus treffen
- alte Muster erkennen und Schritt für Schritt lösen
Wenn du spürst, dass 2026 ein Jahr werden darf, in dem du innerlich stabiler, klarer und sanfter mit dir sein möchtest, dann ist ein persönliches Gespräch der erste Schritt.
Wir schauen gemeinsam, wo du stehst – und was du brauchst, um deinen Weg kraftvoll weiterzugehen.
Und im nächsten Beitrag dieser Dezember-Serie schauen wir darauf, wie sich dein Alltag, deine Beziehungen und dein Leben 2025 verändert haben – und was du davon mit ins neue Jahr nehmen möchtest.
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