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🕯️ Zwischen den Jahren – 7 Mini-Rituale, um bei dir anzukommen
Die Tage zwischen Weihnachten und Silvester haben eine ganz eigene Stimmung.
Der große Trubel ist irgendwie vorbei – und gleichzeitig ist noch nicht richtig „Neuanfang“.
Vielleicht fühlst du dich gerade:
- müde vom Dezember und den Feiertagen
- etwas „leer gelaufen“
- nachdenklicher als sonst
- hin- und hergerissen zwischen „Ich müsste noch…“ und „Ich will einfach Ruhe“
Gerade in den Wechseljahren kann diese Zeit sehr intensiv sein:
- Dein Körper signalisiert deutlicher, wenn es zu viel war.
- Deine Seele meldet sich mit Fragen: „War’s das? Oder kommt da noch was?“
- Dein Leben fühlt sich an wie ein Zwischenkapitel – nicht mehr ganz das Alte, noch nicht ganz das Neue.
Statt diese Tage einfach „wegzuscrollen“ oder mit Rest-To-dos zu füllen, lade ich dich ein:
Nutze die Tage zwischen den Jahren als weichen Übergang – mit kleinen Ritualen nur für dich.
Nicht groß, nicht kompliziert, sondern 7 Mini-Rituale, die dir helfen, bei dir anzukommen – in Körper, Kopf und Leben.
Du musst nicht alle machen.
Schon ein einziges kann einen Unterschied machen.
Warum diese Zeit so wertvoll ist
Zwischen den Jahren…
- läuft vieles langsamer
- die normale Struktur ist unterbrochen
- Erwartungen von außen sind (meist) etwas weniger
- die innere Stimme ist besser hörbar – wenn du ihr etwas Raum gibst
Für Frauen in der Lebensmitte ist das eine Chance:
- das alte Jahr nachschwingen zu lassen
- den Körper vom Dezember-Stress runterzuholen
- das neue Jahr nicht mit Druck, sondern mit Bewusstheit zu betreten
Lass uns anschauen, welche kleinen Rituale dir dabei helfen können.
Ritual 1: Morgen-Atem – 3 bewusste Atemzüge, bevor der Tag dich hat
Dauer: 1–3 Minuten
Gut für: Nervensystem, Ankommen, inneren Fokus
Bevor du morgens zum Handy greifst oder aufspringst:
- Bleib einen Moment liegen oder setz dich im Bett auf.
- Leg eine Hand auf deinen Bauch oder Brustkorb.
- Atme 3–5 Mal bewusst ein (durch die Nase) und länger aus (durch den Mund oder die Nase).
Beim Ausatmen kannst du dir leise sagen:
- „Ich bin hier.“
- „Heute gehe ich freundlich mit mir um.“
Das ist kein „esoterisches Extra“.
Es ist ein kleines Signal an dein System:
„Bevor der Tag mich hat – bin ich kurz bei mir.“
Ritual 2: Körper-Check-in – 5 Minuten sanfte Bewegung
Dauer: 5 Minuten
Gut für: Körpergefühl, Verspannungen, Energie
Statt direkt in den Tag zu stolpern, nimm dir einmal am Tag 5 Minuten für deinen Körper.
Zum Beispiel:
- Schultern kreisen – nach vorne und nach hinten
- Nacken sanft zur Seite dehnen
- Arme über den Kopf strecken, gähnen, räkeln
- Hüften in kleinen Kreisen bewegen
- im Stehen oder Sitzen: Füße fest in den Boden spüren
Frag dich dabei:
„Wie geht es meinem Körper heute – ohne Bewertung?“
Du musst keinen Sport machen.
Du signalisierst deinem Körper nur:
„Ich sehe dich. Ich bin da.“
Ritual 3: 3-Zeilen-Journal – dein innerer Tagesanker
Dauer: 5 Minuten
Gut für: Klarheit, Dankbarkeit, Selbstanbindung
Such dir ein kleines Notizbuch oder ein Blatt und schreib jeden Tag zwischen den Jahren drei kurze Zeilen:
- Wie fühle ich mich heute?
(ein Wort oder ein Satz) - Wofür bin ich heute dankbar?
(eine Kleinigkeit reicht) - Was ist heute ein liebevoller Schritt für mich?
(z. B. „Spaziergang“, „Nein sagen“, „früh ins Bett“)
Beispiel:
1️⃣ müde, aber weicher als gestern
2️⃣ dankbar für das ruhige Frühstück
3️⃣ ich gehe 10 Minuten allein spazieren
So begleitest du dich selbst durch diese Tage – ohne große Analyse, aber mit Bewusstsein.
Ritual 4: Licht & Luft – einmal am Tag raus
Dauer: 10–20 Minuten
Gut für: Stimmung, Schlafrhythmus, Energie
Zwischen den Jahren verschwimmt das Zeitgefühl schnell:
später aufstehen, länger sitzen, mehr drinnen sein.
Versuch dir einen täglichen Licht-Moment zu schenken:
- Spaziergang um den Block
- im Park, Wald oder einfach durch die Straßen
- allein oder mit jemandem, der dir guttut
Wenn es gar nicht anders geht:
- Fenster weit auf
- bewusst ein paar Minuten raus schauen
- tief ein- und ausatmen
Draußen sein muss nicht sportlich sein.
Es ist ein „Reset“ für deinen Kopf – und oft auch für deine Stimmung.
Ritual 5: Digital-Detox-Insel – 30 Minuten offline
Dauer: 30 Minuten (am Stück oder aufgeteilt)
Gut für: Nervensystem, Fokus, innere Ruhe
Zwischen den Jahren ist die Versuchung groß:
- „nur kurz“ aufs Handy
- soziale Medien, News, Mails, Serien
- die Zeit vergeht – du fühlst dich danach nicht wirklich erholt
Probier folgendes:
- Such dir am Tag eine halbe Stunde, in der du dein Handy bewusst weglegst (anderer Raum, Schublade) oder auf Flugmodus stellst.
- In dieser Zeit:
- Tee trinken,
- schauen,
- denken,
- lesen,
- schreiben,
- kuscheln,
- Musik hören,
- nichts tun.
Es klingt banal – aber diese 30 Minuten „nicht erreichbar sein“ können sich anfühlen wie eine kleine, geheime Insel nur für dich.
Ritual 6: Zettel-Ritual – Was darf bleiben, was darf gehen?
Dauer: 10–15 Minuten
Gut für: inneres Aufräumen, Loslassen, Ausrichtung
Für dieses Ritual brauchst du:
- zwei kleine Zettelstapel
- einen Stift
- optional eine Schale, in der du Zettel sammeln oder später (sicher) verbrennen kannst
Schritt für Schritt:
- Überschreibe den ersten Stapel: „Das darf 2025 bleiben“
- Den zweiten Stapel: „Das darf mit ins neue Jahr“
Dann schreib auf:
- Was möchtest du hinter dir lassen?
- z. B. „immer alles alleine machen“, „mich für jede Pause rechtfertigen“, „den Satz: Ich bin zu empfindlich“
- Was darf dich begleiten?
- z. B. „meine Morgen-Atem-Pause“, „mein Jahresmotto“, „mein Nein, wenn es zu viel wird“, „ein Abendritual“
Du kannst:
- die „Bleibt in 2025“-Zettel sammeln und bewusst wegwerfen oder (vorsichtig!) verbrennen
- die „Kommt mit ins neue Jahr“-Zettel in eine schöne Schale legen oder in dein Notizbuch kleben
Das hat etwas Spielerisches – und gleichzeitig sehr Symbolisches.
Ritual 7: Verbundenheit – eine liebevolle Geste (zu dir oder jemand anderem)
Dauer: 2–10 Minuten
Gut für: Herz, Beziehungen, Gefühl von „nicht allein sein“
Zwischen den Jahren taucht oft das Thema Verbundenheit auf:
- Wer ist wirklich an meiner Seite?
- Wo wünsche ich mir mehr Nähe?
- Wo darf ich mich selbst nicht mehr verlassen?
Wähle jeden Tag eine kleine Geste:
a) Für dich selbst
- eine Hand aufs Herz, 3 Atemzüge, Satz wie:
„Ich bin für mich da.“
- dich eincremen, als würdest du jemanden Wichtiges berühren
- dir selbst eine kurze Nachricht schreiben (z. B. aufs Handy):
„Hey, ich sehe, wie viel du tust. Danke.“
b) Für jemanden anderen
- eine Nachricht an eine Freundin: „Ich denk an dich.“
- ein ehrliches „Danke“ an jemanden, der dich in diesem Jahr begleitet hat
- ein kurzer Anruf bei einem Menschen, den du sonst oft verschiebst
Es müssen keine großen Gesten sein.
Aber sie erinnern dich daran:
Du bist verbunden – mit dir selbst und mit anderen.
Wichtig: Du musst nicht alles schaffen
Bitte mach aus diesen Ritualen kein Programm, das erfüllt werden muss.
Stattdessen:
- Wähle 1–2 Rituale, die dich spontan ansprechen.
- Probier sie in den nächsten Tagen aus.
- Erlaub dir, zu variieren – du kannst nichts falsch machen.
Frag dich jeden Morgen oder Abend:
„Was wäre heute ein kleines Ritual, das mir guttut?“
So werden die Tage zwischen den Jahren kein Zwischenraum, den du nur „überstehst“,
sondern eine Zeit, in der du sanft bei dir ankommst – mitten in allem.
Wie du die Rituale für deinen Start ins neue Jahr nutzen kannst
Vielleicht merkst du:
- Manche Rituale tun dir besonders gut.
- Du hast Notizen und Zettel, die dir zeigen, was bleiben darf und was gehen darf.
- Du spürst klarer, wohin deine Sehnsucht für 2026 geht.
Bewahr dir deine Notizen und Zettel auf – sie sind eine wunderbare Grundlage für den nächsten Schritt:
deinen 90-Tage-Fahrplan ab Januar – den wir im nächsten Beitrag dieser Serie gemeinsam gestalten:
sanft, realistisch und im Einklang mit deinem Körper, deinem Kopf und deinem Leben.
Wenn du dir Begleitung über diese Tage hinaus wünschst
Vielleicht spürst du beim Lesen:
- Diese kleinen Rituale tun gut – aber du wünschst dir etwas, das dein ganzes Leben sortiert.
- Du möchtest nicht jedes Jahr an derselben Stelle landen.
- Du sehnst dich nach echter Veränderung – und nach jemandem, der dich auf diesem Weg begleitet.
In meinem Coachingprogramm für Frauen in den Wechseljahren geht es genau darum:
- Klarheit über deine Bedürfnisse und Grenzen
- liebevolle Routinen für Körper, Kopf und Alltag
- Mut für Veränderungen, die wirklich zu dir passen
- ein Leben, das sich mehr nach „deins“ anfühlt – nicht nur nach Funktionieren
Wenn du willst, dass 2026 kein „weiter so“ wird, sondern ein Jahr, in dem du bewusst bei dir ankommst, begleite ich dich gern.
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