✨ Jahresrückblick Körper – was sich 2025 in deinen Wechseljahren verändert hat

Der Dezember ist da – und bevor das Jahr einfach im Weihnachts-Trubel untergeht, lade ich dich zu etwas ganz Besonderem ein: einem Jahresrückblick für deinen Körper.

Nicht auf die Art von „Hätte ich doch mehr Sport gemacht…“,
sondern als liebevolle Bestandsaufnahme:

  • Was hat dein Körper dieses Jahr geleistet?
  • Wo hat er laut „Hallo, ich brauche dich!“ gerufen?
  • Und wo war er vielleicht mutiger, stärker oder klarer, als du es gemerkt hast?

Gerade in den Wechseljahren verändert sich so viel gleichzeitig: Hormone, Zyklus, Schlaf, Energie, Stimmung, Libido, manchmal auch Gewicht und Verdauung. Viele Frauen erleben Hitzewallungen, unruhigen Schlaf, Zyklusunregelmäßigkeiten, trockene Schleimhäute oder eine veränderte Lust auf Sex – und fragen sich, ob sie „noch normal“ sind.

Dieser Jahresrückblick in den Wechseljahren soll dir zeigen:
Du bist nicht defekt – du bist im Wandel.


Warum ein Jahresrückblick für deinen Körper so wertvoll ist

Vielleicht kommt dir das bekannt vor:

  • Du nimmst vor allem wahr, was nicht funktioniert: die Müdigkeit, die Nervosität, das Gewicht, das sich verändert.
  • Du vergleichst dich mit deinem „früheren Ich“ – oder mit anderen, die scheinbar „alles im Griff“ haben.
  • Du schaust eher auf Zahlen (Kilo, Kleidergröße, Zahl der Sporteinheiten) als auf das, was dein Körper wirklich trägt.

Ein Jahresrückblick Wechseljahre funktioniert anders.

Er soll dir helfen,

  • deinen Körper zu würdigen, statt nur zu bewerten
  • Zusammenhänge besser zu verstehen („Ach, deshalb…“)
  • zu erkennen, was dir gut getan hat – und was du mit ins neue Jahr nehmen möchtest
  • milder mit dir selbst zu werden

Dein Körper ist kein Projekt, das du optimieren musst.
Er ist dein Zuhause – gerade jetzt, in dieser Phase der Veränderung.


Was sich 2025 in deinem Körper getan haben könnte

Natürlich sind die Wechseljahre bei jeder Frau anders. Trotzdem gibt es einige typische Bereiche, in denen sich 2025 bei dir etwas bewegt haben könnte:

1. Zyklus & Blutungen

  • vielleicht ist deine Blutung unregelmäßiger geworden
  • vielleicht gab es Zwischenblutungen oder stärkere/leichtere Tage
  • vielleicht sind Zyklen ausgefallen oder sehr kurz geworden

All das kann Zeichen der hormonellen Umstellung sein – die Eierstöcke werden „leiser“, der Zyklus sortiert sich neu.

2. Temperatur & Schlaf

  • Hitzewallungen am Tag oder in der Nacht
  • Schweißausbrüche, nach denen du fröstelst
  • häufiges Aufwachen zwischen 3 und 4 Uhr, unruhiger Schlaf

Das Zusammenspiel der Hormone beeinflusst dein Temperaturzentrum im Gehirn – deshalb reagieren viele Frauen empfindlicher auf Wärme/Kälte und schlafen unruhiger.

3. Energie & Stimmung

  • Phasen von großer Erschöpfung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Stimmungsschwankungen oder erhöhte Sensibilität

Das ist nicht „Einbildung“, sondern Teil der hormonellen Veränderung – und oft auch Ausdruck davon, wie viel du insgesamt trägst und leistest.

4. Gewicht, Verdauung & Körpergefühl

  • ein paar Kilo mehr, die „einfach da sind“
  • Blähbauch, veränderte Verdauung
  • das Gefühl, „nicht mehr in den eigenen Körper zu passen“

Der Stoffwechsel verändert sich, Muskeln bauen sich schneller ab, der Körper speichert Energie anders – das kann sich im Spiegelbild zeigen, aber auch im ganz subjektiven Empfinden.

5. Libido & Intimbereich

  • Lust, die schwankt oder weniger geworden ist
  • trockene Schleimhäute, Brennen, Schmerzen beim Sex
  • Unsicherheit im Kontakt mit deinem eigenen Körper

Auch das ist eine sehr häufige Folge der hormonellen Umstellung – und nichts, wofür du dich schämen musst.

Wichtig:
Dieser Rückblick ersetzt keine medizinische Abklärung. Wenn du unsicher bist, starke Schmerzen hast oder dich etwas beunruhigt, ist deine Frauenärztin immer die richtige Adresse.


Deine freundliche Körper-Bestandsaufnahme – eine kleine Übung

Nimm dir ein Blatt Papier oder dein Journal und teile es in drei Spalten:

  1. Was hat sich 2025 in meinem Körper verändert?
  2. Was hat mir gutgetan?
  3. Was wünsche ich mir für 2026?

Geh dann Schritt für Schritt durch folgende Bereiche:

  • Zyklus & Blutung
  • Schlaf & Energie
  • Körpertemperatur (Frieren, Hitzewallungen)
  • Verdauung & Gewicht
  • Gelenke, Muskeln, Spannungen
  • Haut & Schleimhäute
  • Libido & Nähe

Schreibe zu jedem Bereich maximal 2–3 Stichworte in Spalte 1.
Dann ergänze in Spalte 2:

  • Was hat mir dieses Jahr geholfen?
    (z. B. regelmäßige Spaziergänge, Magnesium, warme Mahlzeiten, Yoga, früh ins Bett, Gespräche, Beckenboden-Training …)

Und in Spalte 3:

  • Was wünsche ich mir für 2026?
    (z. B. „besser schlafen“, „mich wohler in meinem Körper fühlen“, „mehr Nähe erleben, die sich gut anfühlt“)

Es geht nicht darum, eine perfekte Liste zu schreiben.
Es geht darum, zuzuhören, was dein Körper dir erzählt.


Vom kritischen Blick zur Wertschätzung

Vielleicht merkst du, wie schnell innere Sätze auftauchen wie:

  • „Ich hab meinen Körper dieses Jahr echt vernachlässigt.“
  • „Andere kriegen das besser hin.“
  • „Ich sollte endlich…“

Halte hier einen Moment inne.

Versuch stattdessen, auf deinen Körper zu blicken, als wäre er eine Freundin, die dieses Jahr unglaublich viel erlebt hat:

  • hormonelles Auf und Ab
  • berufliche und familiäre Belastungen
  • vielleicht Sorgen um Eltern, Partner, Kinder
  • dazu die körperlichen Veränderungen der Lebensmitte

Was würde diese Freundin von dir brauchen?

  • Kritik – oder Mitgefühl?
  • Druck – oder Verständnis?
  • Strenge – oder Wertschätzung für all das, was sie trägt?

Schreib dir zum Abschluss deiner Bestandsaufnahme einen liebevollen Satz an deinen Körper, zum Beispiel:

„Danke, dass du mich durch dieses Jahr getragen hast – auch dann, wenn ich ungeduldig mit dir war.“

Oder:

„Ich sehe jetzt besser, wie viel du leistest. Im neuen Jahr möchte ich dich bewusster unterstützen.“

Du wirst staunen, wie sehr sich dein innerer Ton verändert, wenn du ihn einmal ganz bewusst umstellst.


Was du mit ins neue Jahr nehmen kannst

Zum Schluss wähle aus deiner Liste drei Dinge, die dich 2025 gut unterstützt haben – und die du 2026 bewusst weiterführen willst.

Zum Beispiel:

  • warmes Frühstück statt nur Kaffee
  • 15 Minuten Bewegung am Tag
  • früher ins Bett an mindestens zwei Abenden pro Woche
  • ein wöchentliches Telefonat oder Treffen mit einer Freundin
  • eine Übung, die deinem Beckenboden, deinem Rücken oder deinem Nacken guttut

Und dann wähle maximal eine Sache pro Bereich, bei der du sanft etwas verändern möchtest:

  • Körper: „Ich möchte freundlicher über meinen Körper sprechen.“
  • Schlaf/Energie: „Ich gönne mir abends öfter Ruhe statt Scrollen.“
  • Nähe/Lust: „Ich spreche offener mit meinem Partner/meiner Partnerin über meine Bedürfnisse.“

So wird dein Jahresrückblick Wechseljahre nicht zur Anklage –
sondern zu einem Startpunkt für einen liebevollen, realistischen Weg in dein neues Jahr.


Wenn du dir Begleitung wünschst

Manchmal ist es schwer, all das alleine zu sortieren: Symptome, Gefühle, Rollen, Entscheidungen.

Wenn du das Gefühl hast, dass dein Körper dir gerade viele Signale schickt und du:

  • nicht mehr genau weißt, wo du anfangen sollst
  • dir mehr Klarheit und Orientierung wünschst
  • einen geschützten Rahmen brauchst, um in Ruhe hinzuschauen

… dann kann mein Coachingprogramm für Frauen in den Wechseljahren genau das Richtige für dich sein.

Im gemeinsamen Erstgespräch schauen wir, wo du stehst, was du dir wünschst – und wie dein nächster Schritt aussehen kann.

Und wenn du diese Dezember-Serie weiter begleiten möchtest:
In den nächsten Beiträgen gehen wir tiefer in deine Winter-Routinen, dein Mindset und deinen 90-Tage-Fahrplan für einen sanften Neustart ab Januar.



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