Monatsabschluss ohne Druck: Was war besser? Was bleibt? Dein sanfter Februar-Schritt

Der Januar ist vorbei.
Und vielleicht ist da gerade eines von zwei Gefühlen:

  1. „Ich bin gut gestartet!“
    oder
  2. „Ich habe es nicht so geschafft, wie ich wollte.“

Beides ist okay.

Denn genau hier verlieren viele Frauen im Jahresverlauf den Faden:
Der Januar wird als „Test“ gesehen – und wenn er nicht perfekt war, wird innerlich abgehakt.

Heute machen wir es anders.
Heute machen wir einen Monatsabschluss, der nicht bewertet, sondern trägt.

In den Wechseljahren ist „dranbleiben“ nicht eine Frage von Disziplin.
Es ist eine Frage von freundlicher Struktur.

Darum bekommst du heute einen einfachen Abschluss- und Übergangsprozess, der dich stabil in den Februar bringt – ohne Druck.


Warum Monatsabschlüsse so wirksam sind

Ein Monatsabschluss hilft dir, drei Dinge zu tun:

  • Fortschritt sehen (auch wenn er klein war)
  • Muster erkennen (was hilft dir wirklich?)
  • Fokus setzen (damit du nicht wieder alles auf einmal willst)

Und gerade in der Perimenopause/Menopause ist das wertvoll, weil Symptome in Wellen kommen.
Du brauchst Orientierung statt Selbstkritik.


Dein Monatsabschluss in 10 Minuten (ohne schönreden)

Schritt 1: Was war besser? (2 Minuten)

Schreib 3 Dinge auf – auch wenn sie klein sind.

Beispiele:

  • „Ich habe 2x Krafttraining gemacht.“
  • „Ich habe öfter proteinreich gefrühstückt.“
  • „Ich habe früher das Handy weggelegt.“
  • „Ich habe einmal Nein gesagt.“
  • „Ich habe mich an einem SOS-Tag stabilisiert.“

Wenn du denkst „das zählt doch nicht“ – doch.
Gerade das zählt.


Schritt 2: Was hat geholfen? (3 Minuten)

Jetzt geht’s um Ursache statt Zufall.

Beantworte:

  • Was hat meinen Schlaf verbessert?
  • Was hat meine Energie stabilisiert?
  • Was hat mich emotional entlastet?

Du musst nicht alles wissen. Ein Muster reicht.

Beispiele:

  • „Protein am Morgen = weniger Heißhunger.“
  • „10 Minuten Tageslicht = ich war wacher.“
  • „Abendanker = schneller runterfahren.“
  • „Mikro-Workout = besseres Körpergefühl.“

Schritt 3: Was hat mich aus der Spur gebracht? (2 Minuten)

Nicht zum Schimpfen – zum Lernen.

Beispiele:

  • „Zu spät gegessen → schlechter Schlaf.“
  • „Zu viele Termine → gereizt.“
  • „Zu wenig Pausen → Snack-Attacken.“
  • „Alkohol → Hitzewellen/Nacht unruhig.“
  • „Alles-oder-nichts → dann gar nichts.“

Das ist keine Schwäche. Das ist Information.


Schritt 4: Was bleibt? (2 Minuten)

Wähle eine Sache, die du in den Februar mitnimmst.
Nur eine.

Warum? Weil „viel“ nicht automatisch „besser“ ist.
Stabilität entsteht durch Wiederholung.

Formuliere deinen Satz:

„Im Februar halte ich ____ stabil.“

Beispiele:

  • „… mein Proteinfrühstück.“
  • „… 2x Kraft pro Woche.“
  • „… meinen Abendanker an 3 Abenden.“
  • „… meine 90-Sekunden-Pause am Nachmittag.“

Wähle das, was dir am meisten Wirkung gebracht hat.


Schritt 5: Dein sanfter Februar-Schritt (1 Minute)

Jetzt kommt ein Mini-Upgrade – ein Schritt, nicht ein Sprung.

„Und zusätzlich probiere ich ____.“

Beispiele:

  • „… 10 Minuten mehr Tageslicht pro Tag.“
  • „… eine feste Schlafenszeit an 2 Tagen.“
  • „… 1 Termin weniger pro Woche.“
  • „… ein zusätzliches Mikro-Workout.“

Wichtig: probieren, nicht performen.


Wenn dein Januar „nicht gut lief“: Das ist deine Abkürzung

Falls du gerade denkst: „Ich hab’s irgendwie nicht hingekriegt“, mach bitte nur das:

  1. Wähle einen Anker: Schlaf oder Protein oder Bewegung
  2. Mach ihn 7 Tage lang klein (Minimum-Level)
  3. Nutze SOS-Plan an schwierigen Tagen (Beruhigen–Stabilisieren–Entlasten)

Das ist nicht „weniger“.
Das ist der Weg zurück in deine Spur.


Ein Satz, der dich aus dem Druck holt

Viele Frauen leben in einer Art innerem Urteil:
„Ich müsste weiter sein.“

2026 darf ein anderes Jahr werden, wenn du diesen Satz übst:

„Ich baue mich auf. Schritt für Schritt.“

Aufbauen ist nicht spektakulär.
Aber es verändert dein Leben.


Mini-Check-out (zum Abschluss)

Beantworte kurz:

  • Worauf bin ich im Januar stolz?
  • Was war mein stärkster Hebel?
  • Was ist meine 1 Sache für Februar?
  • Was ist mein sanfter nächste Schritt?

Und dann: Ein tiefes Ausatmen.
Du musst nicht kämpfen. Du darfst bauen.


Danke, dass du mitgegangen bist 🤍

Wenn du magst, schreib mir in die Kommentare:
Was nimmst du aus dieser Januar-Serie am stärksten mit?
Ein Satz? Ein Anker? Eine neue Sicht auf dich?

Und wenn du gerade erst einsteigst:
Du kannst jederzeit beginnen. Auch am 30. Januar. Auch im Februar.
Denn dein Körper arbeitet nicht nach Kalender – aber du darfst ihn führen.


Kleiner Hinweis

Dieser Blog ersetzt keine medizinische Beratung. Bei starken oder neuen Beschwerden bitte ärztlich abklären. Die Inhalte sind Impulse zur Unterstützung.



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